Amazon FBA – 7 Dinge, die jeder Händler wissen sollte

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Amazon FBA ist für kleine und große Händler eine interessante Option auf dem Marktplatz Amazon. Lagerung und Versand wird so in die Hände des Online-Riesen gelegt. Doch um erfolgreich zu sein, sollten Amazon FBA Händler die folgenden 7 Punkte im Blick behalten.

  1. Den richtigen Tarif wählen

Wer neu als Amazon Seller aktiv werden möchte, steht vor der Wahl des richtigen Tarifs. Amazon bietet ein Basiskonto oder ein professionelles Verkäuferkonto und nennt selbst einen Richtwert, für wen welches Konto geeignet ist. Das Basiskonto ist konzipiert für Händler, die voraussichtlich weniger als 40 Artikel pro Monat verkaufen. Hier entfällt die monatliche Grundgebühr, stattdessen werden 0,99 € pro Artikel sowie eine prozentuale Verkaufsgebühr je nach Kategorie fällig. Beim professionellen Tarif für Händler, die mehr verkaufen möchten, stellt Amazon monatlich 39€ in Rechnung und verlangt eine prozentuale Verkaufsgebühr je nach Kategorie.

  1. Gebühren & Marge beachten

So bequem Amazon FBA für Seller auch ist, man sollte die damit verbundenen Gebühren nicht unterschätzen. Verkaufsgebühr, Lagergebühr und Versandgebühren können ordentlich zu Buche schlagen. Eine Margenberechnung in die all diese Gebühren sowie die Kosten für Werbung auf Amazon einfließen, gehört somit für jeden Händler zu den wichtigsten Hausaufgaben.

  1. Bei Bedarf Hilfe dazu holen

Das Angebot auf Amazon wird immer größer, ebenso die Konkurrenz und die Komplexität. Da kann es für manchen Händler hilfreich sein, sich Unterstützung durch eine spezialisierte Amazon Agentur dazu zu holen. Die Experten kennen die Spielregeln des Marktplatzes genau und wissen wie man sich gegen die Konkurrenz durchsetzt.

  1. Produktlaunch planen

Ein Produkt bei Amazon zum Verkauf anzubieten und das Listing nach und nach ein wenig zu optimieren ist keine gute Idee. Besser ist es, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, ein perfektes Listing zu erstellen und den Produktlaunch strategisch anzugehen.

Was bei einem guten Listing nicht fehlen darf:

  • Ein gutes Produkt
  • Eine Keyword-Recherche
  • Ein optimiertes Listing mit Titel, Bulletpoints, Produktbeschreibung und Backend-Keywords
  • Ansprechende und conversionoptimierte Amazon Produktfotos
  • Zeitnah positive Bewertungen
  1. Bewertungen ehrlich aufbauen

Dass auf Marktplätzen wie Amazon nicht jede Bewertung echt und authentisch ist, ist bekannt. Dennoch empfiehlt es sich nicht, ebenfalls auf gefälschte Bewertungen zu setzen. Dies kann im schlimmsten Fall zur Sperrung des Amazon Seller-Kontos führen. Um die ersten Bewertungen zu erhalten, kann beispielsweise das Amazon Vine Programm genutzt werden. Viele Händler fragen zudem Freunde und Bekannte nach einer Bewertung. Sind die ersten Rezensionen eingegangen und die Verkäufe angekurbelt, ist es ein strategischer Bewertungsaufbau, beispielsweise per Follow-up-Mailing, wichtig.

  1. Eine Marke aufbauen & registrieren

Amazons Produktkatalog funktioniert auf EAN Basis. Verkaufen mehrere Händler ein Produkt mit derselben EAN, entsteht ein Kampf um die Buybox, denn diese gibt es für jedes Produkt nur einmal. Oftmals gewinnt hier der günstigste Preis. Verkauft ein Händler ein Produkt auf Amazon exklusiv – beispielsweise durch eine eigene Marke – kann das nicht passieren. Weitere Vorteile einer bei Amazons Brand Registry registrierten Marke:

  • Amazon Vine
  • Brand Store
  • A+ Content
  1. Qualität geht vor

All diese Ratschläge und Hinweise bringen nicht viel, wenn das verkaufe Produkt die Kunden nicht überzeugt. Spätestens wenn sich schlechte Bewertungen, Beschwerden und Retouren häufen, wird Amazon reagieren. Ein qualitativ hochwertiges Produkt ist daher für jeden Amazon Händler die Grundvoraussetzung für Erfolg auf dem Marktplatz!

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