Bessere Zielgruppenansprache mit Data Driven Marketing

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Mit Data Driven Marketing wird eine bessere Zielgruppenansprache möglich. Das bedeutet, dass durch geringe Streuverluste beim Marketing und bei optimalem Zeit- und Arbeitsaufwand die besten Ergebnisse zu erzielen.

Hierfür sind einige Regeln zu beachten, die beim Umsetzen dieser Ziele helfen. Zudem gibt es einige Punkte, die man beachten bzw. vermeiden sollte, um ideale Ergebnisse zu erzielen.

Data Driven Marketing – so geht’s

Bei der Zielgruppenansprache stehen die Wünsche des Kunden an erster Stelle. Schließlich interessiert diesen – ganz gleich wie hoch die Sympathie für das Unternehmen ist – nur seine eigene Situation. Er wird somit nur dann für das Unternehmen lukrative Geschäfte tätigen, wenn er darin einen Mehrwert für sich sieht. Insofern müssen beispielsweise Ansprachen in Bezug auf das Cross-Selling so gewählt werden, dass aus der Sicht des Kunden ein eindeutiger Vorteil entsteht. Das erhöht die Kauffrequenz und stärkt die Kundenbindung. Data Driven Marketing ist hier klar im Vorteil. Denn die gesammelten Daten erlauben es, den Kunden nicht nur präzise anzusprechen, sondern ihm genau die Produkte zu präsentieren, die ihn interessieren.

Personalisiertes Erlebnis beim eigenen Onlineauftritt

Kunden wissen es zu schätzen, wenn beispielsweise der Webshop bei der eigenen Onlinepräsenz relevante Produkte anzeigt. Das ist insbesondere wichtig, wenn das Retargeting so erfolgreich war, das Kunden die Webseite wieder besuchen. Hat beispielsweise der Kunde letztes Mal bei einem Möbelanbieter Wohnzimmertische gesucht, sollten ihm beim nächsten Besuch nicht Schlafzimmerlampen angezeigt werden. Intelligente Systeme versuchen dabei ärgerliche Redundanzen zu vermeiden. Um im Beispiel zu bleiben: Hat der Kunde einen Wohnzimmertisch beim Anbieter online gekauft, sollten beim nächsten Besuch passende Stühle und nicht erneut Tische angezeigt werden.

Kundenbewertungen und Feedback ernst nehmen

Grundsätzlich bedeuten in 95% aller Fälle schlechte Kundenbewertungen: „Ich benötige Hilfe und vertraue diesem Unternehmen hier.“ Sonst würde er sich ja nicht die Mühe machen und Feedback geben – oder? Gute Kundenbewertungen hingegen sollten als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg dienen. Ernst genommene Rückmeldungen, die nicht einfach mit Standard-Textbausteinantworten oder gar Schweigen ignoriert werden, führen zu einer stärkeren Kundenbindung. Zudem helfen diese dabei, mögliche Schwachpunkte im eigenen Angebot oder Unternehmensauftritt langfristig auszumerzen. Schließlich gilt: „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.“

Was man besser unterlassen sollte

Immer mehr Menschen tragen sich zwar in E-Mail-Versandlisten ein, öffnen jedoch später nicht die eigentlichen Werbesendungen. Eine gut eingestellte E-Mail-Versandsoftware sendet Folgemails abhängig vom Nutzerverhalten. Dies spart langfristig Kosten (da jede Mailzustellung im gewerblichen Bereich bezahlt werden muss).

Penetrantes Re-Targeting

Es ist durchaus üblich und sinnvoll, potentielle Neukunden als Teil der Customer Journey mehrfach anzuschreiben bzw. über Werbeanzeigen mit diesen in Kontakt zu treten. Schließlich wird nicht jeder Interessent beim ersten Kontakt gleich zum Käufer. Allerdings hat dies Grenzen: Mehr als fünf Kontaktversuche werden nicht nur als störend empfunden, sondern verschwenden auch die Zeit des werbenden Unternehmens; Zeit, die bei möglichen anderen Interessenten besser genutzt wäre.

Das Fehlen einer eigenen Datenbank

Klar ist: Gerade zu Beginn oder beim Einstieg in neue Geschäftsfelder, müssen ggf. Datensätze von Dritten zugekauft werden. Mittel- bis langfristig jedoch ist eine eigene Datenbank unersetzlich. Nur was man selber Inhouse hat, kann vollständig kontrolliert werden. Zudem senkt dies die Abhängigkeit von Anderen, was sich mittelfristig kostenschonend und qualitätssichernd auswirkt.

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