PMS lindern: Das hilft wirklich

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Es gibt Frauen, die so stark am prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, leiden, dass sie ihren normalen Alltag vor ihrer Periode kaum noch bewältigen können. Die charakteristischen Symptome, wie Stimmungsschwankungen, Brustspannen und Schmerzen können allerdings mit unterschiedlichen Methoden behandelt werden.

Der Großteil der Frauen verspürt durch PMS nicht allzu starke Beschwerden. Ihnen hilft es bereits, vor ihrer Periode Stress zu vermeiden und sich Ruhe zu gönnen. Grundsätzlich wird bei den Beschwerden von PMS geraten, für ausreichend Bewegung zu sorgen, zu meditieren, nicht zu rauchen, auf Koffein und Alkohol zu verzichten und eine salzarme Ernährung zu verfolgen.

Auch Produkte, die das Cannabidiol CBD enthalten, welches aus der Hanfpflanze gewonnen wird, helfen vielen Frauen, mit den Symptomen besser umgehen zu können und diese zu reduzieren. Für mehr Informationen dazu klicke hier.

PMS mit Medikamenten behandeln

Es gibt unterschiedliche Medikamente, welche gegen die Symptome von PMS eingesetzt werden können. Offiziell für die Behandlung von PMS zugelassen ist allerdings so gut wie keines dieser Medikamente. Wird eine Erkrankung mit einem Mittel behandelt, für welche dieses nicht offiziell zugelassen ist, spricht man von einem „Off-Label-Use“. In diesem Fall ist es möglich, dass die Kosten für das Medikament selbst getragen werden müssen. Ärztlicher Rat sollte dennoch eingeholt werden.

Ein gängiger Ansatz ist es, die Beschwerden von PMS durch die Einnahme von hormonellen Mitteln zu reduzieren. Durch diese wird die Produktion körpereigener Hormone gebremst und in den monatlichen Zyklus der Frau eingegriffen. Ebenfalls werden angstlösende Präparate, Schmerzmittel, entwässernde Medikamente und Antidepressiva genutzt, um das prämenstruelle Syndrom zu lindern.

Hormonelle Mittel gegen PMS

Um Einfluss auf den Monatszyklus zu nehmen, werden in den häufigsten Fällen hormonelle Verhütungsmittel genutzt. Zwei Studien liefern erste Hinweise darauf, dass Pillen, welche eine Kombination aus Östrogen und dem Gestagen Drospirenon enthalten, helfen können, die Beschwerden von PMS zu reduzieren. Allerdings gehen mit der Einnahme der Pille nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen einher, wie Brustschmerzen, Zwischenblutungen oder Übelkeit. Darüber hinaus wird das Risiko eines Blutgerinnsels durch leicht die Pille erhöht.

Heute ist noch nicht ausreichend erforscht, welche anderen hormonellen Verhütungsmittel bei der Linderung von PMS helfen können. Für Frauen, die schwanger werden möchten, sind diese Mittel zur Reduzierung der PMS Symptome ohnehin nicht geeignet.

Schmerzmittel gegen PMS

Gegen die Beschwerden, die durch PMS ausgelöst werden, werden häufig Schmerzmittel empfohlen, die zu den nicht steriodalen Antirheumatika zählen, beispielsweise Ibuprofen oder ASS.

Diese Mittel wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend, außerdem blockieren sie die Produktion von Prostaglandin. Besonders bei Rücken-, Bauch-, oder Kopfschmerzen setzen viele Frauen auf diese Schmerzmittel. In der Regel sind diese gut verträglich und tragen dazu bei, die Symptome wirksam zu lindern.

Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Präparate gegen PMS

Nahrungsergänzungsmittel oder pflanzliche Präparate, die helfen sollen, die Symptome von PMS zu lindern, sind unter anderem Ginkgo biloba, Safran, Johanniskraut, Mönchspfeffer, Nachtkerzenöl, Magnesium, Vitamin B6 und Kalzium.

Studien legen nahe, dass die Beschwerden von PMS besonders durch eine Einnahme von Kalzium abgeschwächt werden können, wenn dieses in einer täglichen Dosierung zwischen 1.000 und 1.200 Milligramm eingenommen wird. Ebenfalls soll das Vitamin B6 helfen. Allerdings kommt es dabei darauf an, dass die Präparate über den vollständigen Monat eingenommen werden.

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