Ratgeber: Wie verkauft man seinen Goldschmuck?

Urheber : belchonock @123rf.de

Wenn es um den Verkauf von Gold aus privater Hand in einem Geschäft geht, handelt es sich zum größten Teil um alten Goldschmuck. Der jeweilige Ankaufspreis ist dabei vor allem von dem Gehalt an Feingold in dem Schmuckstück abhängig.

Viele Menschen sammeln ihre beschädigten, defekten oder verschlissenen Schmuckstücke und bringen diese in finanziellen Notlagen oder, wenn der Goldpreis hoch ist, zu einem Goldankäufer. Wichtig ist dabei, auf einen seriösen Goldankauf zu setzen, um keine böse Überraschung zu erleben.

Nicht auf schwarze Schafe beim Goldankauf hereinfallen

Anbieter sollten stets im Vorfeld kritisch überprüft und miteinander verglichen werden, wenn alte Goldmünzen oder Schmuck verkauft werden sollen. Denn leider führen nicht alle Ankäufer die Transaktion wirklich seriös aus und zahlen faire Preise.

Der Goldpreis ist bereits seit längerem relativ hoch, wodurch der Markt mit unseriösen Ankäufern nahezu überflutet wurde. Oft zahlen diese fast die Hälfte weniger, als es der Wert des Goldes zulassen würde. Ohne versteckte Kosten und Gebühren gibt es einen angemessenen Preis für den alten Goldschmuck nur bei seriösen Anbietern – ein gutes Beispiel ist Goldankauf Wien.

Ratsam ist es im ersten Schritt immer, nach Fachgeschäften zu recherchieren, welche eine hohe Expertise im Ankauf von Edelmetallen vorweisen können. Kunden sollten niemals unter Druck gesetzt werden und stets einen transparenten Prozess des Ankaufes erleben.

Den angemessenen Preis für Goldschmuck ermitteln

Goldschmuck besteht in circa 90 Prozent der Fälle nicht aus reinem Gold, sondern aus einer Kombination von unterschiedlichen Metallen. Es handelt sich dann um eine Goldlegierung, bei der oft Kupfer oder Silber verwendet werden. Bei einem Ankauf ist allerdings nur der tatsächliche Goldgehalt ausschlaggebend. Der Gehalt an Feingold wird in Tausendsteln beziffert und ist auf dem Schmuck selbst in Form einer dreistelligen Zahl zu finden. Bei einem Ankauf wird das Schmuckstück daher zuerst hinsichtlich seines Feingoldgehaltes überprüft.

Es ist auch möglich, den Goldwert in Karat anzugeben, allerdings ist diese Kennzeichnung nicht auf dem Schmuck selbst zu finden. Besonders häufig kommen die Prägungen 750, welche 18 Karat Gold entsprechen, 585, also 14 Karat, und 333, was 8 Karat entspricht, vor. Umso höher der Gehalt an Feingold ist, desto mehr ist der Schmuck wert.

Für die genaue Ermittlung des Wertes müssen auch Steine und Verzierungen von dem Goldschmuck entfernt werden. Handelt es sich um eine Uhr aus Gold, wird das Uhrwerk entfernt. Denn, in der Regel wird angekauftes Gold eingeschmolzen, und zwar ohne die Verzierungen und Edelsteine. Haben diese einen besonderen Wert, können sie separat verkauft oder als Erinnerung behalten werden. Nach der Entfernung dieser Komponenten, können Schmuckstücke, die über den gleichen Gehalt an Feingold verfügen, also die gleiche Karatzahl aufweisen, gewogen werden. Dann wird das Gewicht der einzelnen Schmuckstücke addiert.

Dieses Gewicht wird dann mit dem aktuellen Goldpreis verrechnet, wodurch ein guter Richtwert erkennbar wird, der bei dem Goldankäufer verlangt werden kann. So wird die Gefahr, an einen unseriösen Anbieter zu geraten und zu wenig für den Goldschmuck ausgezahlt zu bekommen, reduziert. Der Preis, welchen der Ankäufer im Geschäft für die vorgelegten Schmuckstücke nennt, sollte ungefähr dem in Eigenregie errechneten Preis entsprechen.

 

 

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