Karriere: Ausbildung zum Schlüsseldienst im Überblick

Urheber : Andriy Popov @123rf.de

In der Regel ist die Ausbildung für den Schlüsseldienstberuf mit einer speziellen Weiterbildung zu erlernen. Grundsätzlich kann sich allerdings jeder Mensch mit einem Schlüsseldienst selbstständig machen. Hier besteht der Alltag allerdings nicht daraus, Schlüssel zu fertigen – zumindest in den heutigen Zeiten nicht mehr.

Nahezu jeder Schlüsseldienst verfügt heute über einen Notdienst, wodurch sich ein guter Umsatz generieren lässt. Allerdings werden dafür auch hohe Investitionssummen nötig, da die Ausrüstung vielseitig und preisintensiv ist. Außerdem ist es erforderlich, rund um die Uhr in Bereitschaft zu sein. Zu diesem Beruf gehören noch weitere Dienstleistungen, beispielsweise aus dem Bereich der Schließ- und Sicherheitstechnik. Häufig ist es auch nötig, dass ein Schlüsseldienstmonteur Tresore oder Fahrzeuge öffnet.

Der Schlüsseldienst gehört nicht zum klassischen Handwerk, wodurch der Schlüsseldienst kein selbstständiges Berufsbild ist. Daher gibt es in diesem Bereich auch keine geregelte Ausbildung. Es werden allerdings umfangreiche Weiterbildungen und Seminare angeboten, in dem die angehenden Monteure sowohl theoretisch als auch praktisch auf ihre Tätigkeiten vorbereitet werden. Ein besonderer Bildungsabschluss ist für den Beruf des Schlüsseldienstes nicht nötig. Daher kann er grundsätzlich von allen ausgeführt werden. Dennoch sollte das Bewusstsein vorhanden sein, dass es sich um keinen leichten Beruf handelt – schließlich ist immer eine Erreichbarkeit von 24 Stunden nötig, da sich die Menschen nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht, am Abend oder am Wochenende aus ihrer Wohnung aussperren.

Wichtige Eigenschaften für die Ausbildung zum Schlüsseldienst

Eine der wichtigsten Eigenschaft, die man braucht, um eine Ausbildung zu Schlüsseldienst zu absolvieren, ist in jedem Fall handwerkliches Geschick. In der Branche kommen in den heutigen Zeiten nämlich immer mehr Leistungen dazu. Eine immer größere Rolle spielt beispielsweise die Sicherheitstechnik. Die Digitalisierung schreitet darüber hinaus auch in der Schlüsseldienstbranche stetig voran. Für diese speziellen Bereiche gibt es unterschiedliche Weiterbildung, die beispielsweise das Fachwissen vermitteln, wie eine Tür mit einem elektronischen Öffner geöffnet werden kann.

Beherrschen muss ein Monteur in jedem Fall eine gewaltfreie Öffnungsmethode – wenn diese allerdings nicht zum Erfolg führt, kann in einigen Fällen auch ein gewisser Kraftaufwand nötig sein.

Zu den Kunden von Schlüsseldiensten zählen außerdem nicht nur Privatpersonen, sondern ebenfalls Behörden, Gerichtsvollzieher, Polizei und Zoll. Zwischen diesen Parteien besteht oft eine enge Zusammenarbeit. Eine gewisse Dienstleistungsmentalität sowie eine Offenheit gegenüber anderen Menschen zählen also ebenfalls zu den Eigenschaften, die ein Monteur bei einem Schlüsseldienst mitbringen sollte.

Der Ablauf der Ausbildung zum Schlüsseldienst

Für den Beruf des Schlüsseldienstmonteurs gibt es keine feste, geregelte Ausbildung. Es ist daher empfehlenswert, eine Weiterbildung oder ein entsprechendes Seminar zu besuchen, um diesen Beruf zu erlernen. Die Digitalisierung ist einer der Gründe dafür, dass es keine feste Ausbildungsregelung für diesen Beruf mehr gibt. Denn Mechanik, Technik und Digitalisierung verschmelzen in dieser Branche immer stärker miteinander.

Oft dauert ein Seminar nur einen Tag, an dem das nötige Wissen in der Theorie und der Praxis vermittelt wird. Abhängig von dem jeweiligen Betrieb werden die Kosten, die für eine Weiterbildung anfallen, vom Arbeitgeber übernommen.

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