Die eigene Werkstatt – So geht’s!

Foto: © magdal3na/ adobe.com

Die Familie verbannt ihre Hobbyhandwerker häufig in eine kleine Ecke, in der diese dann Platz für ihre Bretter, Sägen, Werkzeuge und weiteren Arbeitsmaterialien finden müssen.

Natürlich wäre es wesentlich schöner, einen separaten Raum zur Verfügung zu haben, in dem die eigene kleine Werkstatt eingerichtet werden kann. Endlich mit genug Platz, um sämtliche Werkzeuge und Geräte, wie beispielsweise Hubeinheiten, unterzubringen.

Diejenigen, die diesen Traum zur Realität machen möchten, erfahren im folgenden Beitrag, wie es funktioniert.

Der richtige Raum für die Werkstatt

Idealerweise sollte die Werkstatt in einem abgeschlossenen Raum eingerichtet sein, der über eine abschließbare Tür verfügt. Schließlich kann es im Rahmen des Heimwerkens auch mal schmutzig und laut werden.

Dachböden oder Kellerräume sind für die eigene Werkstatt besonders gut geeignet. Auch Lagerräume oder Garagen können zum Hobbyraum umfunktioniert werden. Wichtig ist, dass in dem Raum eine ausreichende Beleuchtung, Wasser- und Stromanschluss, viele Steckdosen sowie Belüftungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Die Planung des Raums

Ebenfalls kommt es darauf an, dass die Einrichtung der Hobbywerkstatt mit System angegangen wird, damit der zur Verfügung stehende Platz optimal genutzt ist.

Empfehlenswert ist es daher, im Vorfeld einen Raumplan zu skizzieren und zu überlegen, an welchem Ort die Werkbank und die Schränke platziert werden sollen.

Für Stauraum sorgen

Die eigene Hobbywerkstatt sollte ausreichend Ablagesysteme für Arbeitsmaterialien, Sägen und den Werkzeugkoffer bieten. Aber auch Besen und Co. müssen sicher untergebracht werden.

Praktische Rollcontainer haben sich bewährt, wenn es darum geht, Kleinigkeiten griffbereit zu verstauen. Daneben sind Systemwände und Schränke notwendig, die mit ein paar Handgriffen auch in Eigenregie gebaut werden können. Beispielsweise können dafür ausgemusterte Schubladen oder Kommoden genutzt werden.

Einrichten der Arbeitsfläche

Den Mittelpunkt der eigenen Werkstatt stellt natürlich die Werkbank dar. Diese sollte möglichst stabil und lang ausfallen. Auch kann auf einen fest angebrachten Schraubstock nicht verzichtet werden.

Die Werkbank kann entweder selbst aus stabilen Brettern gefertigt oder im Handel bereits fertig gekauft werden. Zur Werkbank umfunktioniert werden können auch Kommoden und alte Tische, die eine ausreichend breite Arbeitsfläche aufweisen.

Müssen regelmäßig Tätigkeiten ausgeführt werden, die mit einem großen Kraftaufwand einhergehen, ist es praktisch, wenn die Arbeitsplatte möglichst niedrig ist. Für andere Arbeiten ist jedoch eine höhere Fläche sinnvoller. So sollte die Arbeitsplatte idealerweise höhenverstellbar sein, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

Wärme, Steckdosen und Licht 

In der Hobbywerkstatt soll natürlich eine optimale Arbeitsatmosphäre herrschen. Um diese zu etablieren, ist besonders die Beleuchtung von Bedeutung. Zum einen wird ein sehr helles Deckenlicht benötigt, zum anderen jedoch auch weitere Lichtquellen, um beispielsweise die Werkbank auszuleuchten.

Falls nicht ausreichend Steckdosen vorhanden sind, ist es sinnvoll, diese in Werkbanknähe von einem Elektriker einbauen zu lassen. Mobile Heizstrahler sorgen im Winter für eine angenehme Wärme, falls keine feste Heizung zur Verfügung steht.

Die Grundausstattung an Werkzeugen

In der Regel besitzen Hobbyhandwerker bereits einige Werkzeuge. Um die eigene Werkstatt vollumfänglich auszustatten, sollte auf die folgenden Geräte jedoch nicht verzichtet werden:

  • Schreibwerkzeuge
  • Schrauben
  • Elektroprüfer
  • Zwingen
  • Spanngurte
  • Schleifgerät
  • Hammer und Zangen
  • Oberfräse
  • Stichsäge
  • Handkreissäge
  • Gehrungssäge
  • Schraubendreher in unterschiedlichen Größen
  • Akkuschrauber
  • Bohrmaschine

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