Ein erhobener Daumen für eine externe Buchhaltung

Unternehmen sind zur Führung von einer Buchhaltung angehalten. Dadurch sind die Einnahmen und die Ausgaben sichtbar und können auch jederzeit der Finanz dargelegt werden. Eine effiziente Buchhaltung, die alle Außenstände und Rückstände berücksichtigt, zeigt etwaige finanzielle Engpässe sofort auf. Eine Tatsache, die bei Früherkennung noch kein großes Problem darstellt. Eine richtige Buchhaltung geht auch Hand in Hand mit der zu zahlenden Umsatzsteuer und auch hier kann die Buchhaltung zu einer Kostenersparnis beitragen. Ist es sinnvoller, diese direkt im Haus und im Unternehmen zu haben oder ist es von Vorteil, wenn die Buchhaltung outgesourct wird?


Buchhaltung für kleinere Unternehmen: extern top, intern flop:


Für kleine Unternehmen empfiehlt es sich auf alle Fälle, den Buchhaltungsservice von einer fremden Firma in Anspruch zu nehmen. Eine eigene Buchhaltung benötigt nicht nur einen Arbeitsplatz, das gewisse Knowhow, sondern auch die Buchhaltungsprogramme. Die Lizenzen dafür sind nicht günstig. Zudem muss ein Angestellter, welcher die Buchhaltung in der eigenen Firma übernimmt, ein Gehalt beziehen. Zum Gehalt gibt es noch einen zusätzlichen Dienstgeberanteil, der gesetzlich zu bezahlen ist. Diese Gesamtkosten können durchaus höher oder zumindest gleich hoch sein wie das Geld, das an eine Fremdfirma bezahlt wird.

Bei personellen Ausfällen – sei es durch Urlaub oder Krankenstand – bleibt bei einer internen Buchhaltung einiges liegen. Fristen können dann nur schwer eingehalten werden. Situationen, in die man nicht kommen möchte.
Ist die Buchhaltung bei einer externen Firma, dann ist es Aufgabe dieser externen Firma, für entsprechenden Ersatz zu sorgen. In einem entsprechenden Vertrag ist die ordnungsgemäße Buchhaltung und der termingenaue Buchhaltungsservice festgehalten. Wie dies vonstatten geht, ist nicht Sorge des Auftraggebers.


Schuster bleib bei deinen Leisten:


Ein externer Buchhaltungsservice kümmert sich einzig und allein nur um diesen Aufgabenbereich. Dabei müssen keine internen Regelungen beachtet werden. Die externe Firma arbeitet unabhängig von unternehmerischen Strukturen und konzentriert sich auf die eigentliche Aufgabe. Dies bedeutet wiederum für das eigene Unternehmen, dass es sich völlig auf den eigenen Kompetenzbereich konzentrieren kann, ohne dabei andere Dinge im Auge behalten zu müssen.
Treten Probleme oder spezielle Fragen auf, sind externe Buchhaltungsfirmen der Spezialist, da mehr Erfahrungswerte vorliegen und Probleme dadurch effizienter gelöst werden können. Speziell bei Firmen, die expandieren möchten, und auf eine richtige Vorgehensweise angewiesen sind, ist dieser größere Erfahrungsschatz von Vorteil.

Die externe Buchhaltungsagentur wird für die tatsächliche Leistung bezahlt. Gibt es einen Monat mit weniger Zeitaufwand, wird die Rechnung geringer ausfallen. Ist die Buchhaltung intern besetzt, führt dies automatisch zur Frage wie man damit umgeht. Zeitausgleich oder Urlaub oder kann die Mitarbeiter/in gleichzeitig in einem anderen Tätigkeitsbereich eingesetzt werden, um Leerzeiten zu vermeiden? Bei kleinen Unternehmen mit eigener Buchhaltung ist dies fast nicht möglich. Der Angestellte ist nicht ausgelastet, wird unzufrieden und fällt im schlimmsten Fall aus. Die Buchhaltung bleibt liegen.

Für kleinere Unternehmen überwiegen die Vorteile, die Buchhaltung auszulagern. Sie können sich auf das wesentliche konzentrieren und sich darauf verlassen, dass die Buchhaltung rechtzeitig durchgeführt wird. Bei Problemen bieten externe Buchhaltungsfirmen effiziente Beratung.
Für größere Unternehmen kann durchaus an eine eigene Buchhaltung gedacht werden, um das Gesamte gut im Überblick behalten zu können. Jedoch müssen in diesem Fall in die entsprechenden Ressourcen – MitarbeiterInnen und Programme – investiert und diese immer auf dem Laufenden gehalten werden.

Foto: © lovelyday12/adobe.com

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here