Immobilien: Das sind die besten Lagen in München

Bild: © Tiberius-Gracchus, stock.adobe.com

Der Stadtteil Waidhausen

Bei Waidhausen, welches mitten im Zentrum Münchens liegt, handelt es sich um ein beliebtes Ausgeh- und Szeneviertel. Das Straßenbild ist geprägt von zahlreichen Restaurants, Kneipen und Cafés, die kulturellen Zentren bestehen in dem Gasteig und dem Muffatwerk. 

Im Vergleich zu Schwabing oder dem Gärtnerplatz zeigt sich Waidhausen trotzdem als eine recht ruhige Gegend zum Wohnen. Zwischen Grillparzerstraße und Maria-Theresia-Straße im Norden sind besonders gute Wohnlagen zu finden. Einfache und mittlere Lagen bestehen dagegen im Süden der Einsteinstraße. Wiederum gute und entsprechende teure Wohnlagen schließen sich dann im Süden mit der Pariser und der Weißenburger Straße an. Günstig geht es besonders in der Nähe der Bahntrasse zu, wie etwa zwischen dem Haidenauplatz und dem Orleansplatz. 

Diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, ihre Immobilie in einer dieser Wohngegenden zu verkaufen, profitieren in hohem Maße durch eine professionelle Immobilienbewertung in München. Welche Lagen nach einem aktuellen Lage-Rating wirklich als die besten der gesamten Stadt gelten, erklärt der folgende Beitrag. 

Der Stadtteil Lehel 

Der Stadtteil Lehel ist im Westen der Isar zu finden und liegt an der Grenze zu Haidhausen. Das Viertel erfreut sich besonders aufgrund seiner Bausubstanz einer großen Beliebtheit. So sind zahlreiche Wohnhäuser im Stil der Neurenaissance oder des Neubarocks zu finden. Lehel bietet jedoch noch mehr als bloß ein schönes Wohnen. Direkt in der Nähe liegt der Englische Garten, der ausreichend Grün bietet, um zu entspannen oder Sport zu treiben. 

Diese Annehmlichkeiten müssen natürlich bezahlt werden. So ist es kaum verwunderlich, dass Lehel den Stadtteil Münchens darstellt, in dem die höchsten Durchschnittsmieten verlangt werden – pro Quadratmeter nämlich mehr als 16 Euro. Im Norden in der Nähe der Widenmayerstraße sind dabei die besten Wohnlagen zu finden, ebenso wie bei der Steindorfstraße und der Thierschstraße im Süden. Südlich der Von-der-Tann-Straße finden sich dagegen auch mittlere und einfache Lagen. 

Die Stadtteile Isarvorstadt und Ludwigvorstadt 

Ähnlich gefragt – und auch zentral – zeigen sich Münchens Viertel Isarvorstadt und Ludwigvorstadt. Diese erstrecken sich über die Wiesn bis hin zum Verkehrsknotenpunkt des Hauptbahnhofs. Ludwigvorstadt, Isarvorstadt und Haidhausen bilden aktuell die trendigsten Viertel der Bayrischen Hauptstadt. 

Dabei zeichnet sich die Isarvorstadt durch den Gärtnerplatz, zahlreiche Altbauten und das Glockenbachviertel aus. Wer dort wohnt, zahlt pro Quadratmeter über 15 Euro Miete. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen liegen pro Quadratmeter bei rund 6.000 Euro. Rund um das Deutsche Theater und den Gärtnerplatz befinden sich die besten Lagen, auch die Erhardstraße und die Frauenstraße sind überaus gefragt. In Richtung des Hauptbahnhofs und in der Nähe des Sendlinger Tors sind dagegen Wohngegenden zu finden, die sich als weniger hochpreisig zeigen. 

Das Glockenbachviertel weist eine besonders hohe durchschnittliche Miete auf. Diese liegt bei 18,30 Euro pro Quadratmeter für eine Miete, für eine Eigentumswohnung werden pro Quadratmeter 7.400 Euro fällig. 

Der Hintergrund des Lage-Ratings 

Durch das Lage-Rating, welches für die gesamte Bundesrepublik erstellt wird, wird es möglich, circa 8.000 Gemeinden und Ortsteile hinsichtlich ihrer Preise miteinander zu vergleichen. Dabei basiert das Rating auf Marktdaten, Mietpreisentwicklungen und Mietpreisniveaus. Auch externe Faktoren, wie die Entwicklung der Arbeitsplätze und der Bevölkerung, werden in der Bewertung berücksichtigt. 

Die Bewertung von bestimmten Stadtteilen in den beliebten Großstädten wie München erfolgt auf einer Mikroebene. Unterschieden wird zwischen „einfachen“, „mittleren“ und „guten“ Wohnlagen.

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