Implantat oder Brücke – was ist sinnvoll?

Foto: © Seventyfour/adobe.com

Gesunde, schöne Zähne werden als Aushängeschild gesehen. Bei Problemen wird man oft vor die Frage gestellt, ob ein Implantat oder eine Brücke die bessere Wahl wäre. Wie trifft man da die richtige Entscheidung? Wer im Raum Konstanz hierfür nach einem Zahnarzt sucht, kann sich zum Beispiel im Internet mittels der Suchwörter „Implantologe Konstanz“ informieren.

An Zahnersatz werden hohe Anforderungen gestellt. Ästhetisch soll er sein, komfortabel und gesund. Grundsätzlich sind sowohl Implantate als auch Brücken hochwertig. Einige Unterschiede gibt es trotzdem.


Implantate oder Brücken – was ist die bessere Wahl?


Implantate sind hinsichtlich der Ästhetik von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden und weisen ein gutes Tragegefühl auf, das mit dem von natürlichen Zähnen gleichgesetzt werden kann. Je nach Versorgung können sie preislich etwa 50 Prozent höher als Brücken sein, werden aber von der Krankenkasse bezuschusst. Ihre Haltbarkeit liegt bei 15 bis 20 Jahren, was sehr hoch ist. Es kommt nur selten vor, aber mitunter kann es bei der Operation zu anatomischen Verletzungen oder im Nachhinein zu einer Infektion kommen. Dafür können sie auch bei einem zahnlosen Kiefer zum Einsatz kommen. Der Heilungsprozess von Implantaten liegt zwischen drei und sechs Monaten und insgesamt sind in der Regel fünf Termine bis zum Endergebnis notwendig. Im Abschluss muss das Implantat stets gut gepflegt werden.

Auch Brücken sind natürlichen Zähnen ästhetisch sehr ähnlich und gut zu tragen. Die Kosten für eine Brücke sind von der Versorgung abhängig, werden von der Krankenkasse aber bezuschusst. Sie halten etwa halb so lange wie Implantate, nämlich circa sieben bis zehn Jahre. Unter Umständen kann es zu einem Absterben der Brückenpfeilerzähne kommen. Im Gegensatz zu Implantaten können sie bei einem zahnlosen Kiefer nicht eingesetzt werden. Es dürfen lediglich drei bis vier Zähne fehlen. Dafür ist keine Einheilzeit von Nöten und bis zum fertigen Ergebnis bedarf es nur vier Terminen. Nach dem Einsetzen ist eine sehr gute Mundhygiene für die Pflege der Brücke erforderlich.

Die Beliebtheit von Implantaten nahm in den letzten Jahren massiv zu. Hierbei wird auf einer künstlichen Zahnwurzel eine Krone befestigt. In Deutschland werden jährlich mehr als eine Million Implantate eingesetzt. Unter Umständen kann aber auch von einem Implantat abgeraten werden. Patienten, die an einer schweren Erkrankung, wie einem Herzleiden oder Diabetes leiden, müssen Implantate ablehnen. Auch bei Medikamenten wie Kortison oder bei einem starken Zigarettenkonsum sind Implantate keine Option. Das Risiko des baldigen Verlusts eines Implantats ist bei starken Rauchern hoch. Dafür sind Implantate auch bei fehlenden Kieferknochen eine Möglichkeit. Es kann ein Aufbau der Kieferknochen oder das Einsetzen von Mini-Implantaten vorgenommen werden.

Brücken sind als Zahnersatz zwar günstiger, bringen aber auch gewisse Nachteile mit sich. Um Brücken befestigen zu können, müssen die Nachbarzähne abgeschliffen werden. Dabei gehen 60 Prozent der Zahnsubstanz irreversibel verloren. Es kann auch zu einem Schleiftrauma kommen. In diesem Fall kommt es zum Absterben des Zahns. Ein Schleiftrauma kann nicht auftreten, wenn bei dem Zahn im Vorfeld eine Wurzelbehandlung oder Wurzelspitzenresektion durchgeführt wurde. Eine Brücke kann des Weiteren keinen Knochenabbau vermeiden. Unter Umständen kann Jahre später ein Knochenaufbau erforderlich sein.

Von großer Bedeutung ist in beiden Fällen eine ausgezeichnete Mundhygiene. Da sich zwischen den Zähnen und der Krone gut Bakterien ablagern können, muss ein Zahnersatz noch besser gereinigt werden als natürliche Zähne. Für die Reinigung der Zahninnenräume ist von daher die Verwendung einer Interdentalbürste und von Zahnseide empfehlenswert. Des Weiteren sollte für das Putzen der Zähne eine elektrische Zahnbürste verwendet werden.

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