Industrial: So richtet man sich im Trend-Stil ein

Einer der beliebtesten Trends, um sich einzurichten, ist heutzutage das Industrial Design. Dafür steht eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, man muss nur zwischen den vielen Optionen wählen. Ob es nun rustikal anmutende Wände aus Backstein sind, augenscheinlich improvisierte Beleuchtung aus selbstgebauten Lampen oder kuschelige Shaggy Teppiche: Der Industrial Trend hält für jeden etwas bereit. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch sehr, sich so viele Inspirationen wie möglich zu holen, bevor man mit der Industrial Gestaltung der eigenen vier Wände beginnt. Die schönsten Ideen und Inspirationen nachfolgend im Überblick.

Beleuchtung

Ein essenzieller Faktor für Gemütlichkeit zuhause ist die Beleuchtung, egal in welchem Stil die Wohnung eingerichtet und gestaltet ist. Im Industrial Design sind diese häufig sogenannten Fabriklampen sehr ähnlich. Die Schönheit dabei ergibt sich meist daraus, dass diese Lampen auch als tatsächliche Lampen in Fabriken genutzt wurden. So erhält man auf diese Art und Weise meist einen wichtigen Faktor für einen robusten, starken, vielleicht sogar leicht abgenutzten Look im Eigenheim. Prominentestes Beispiel dafür mag wahrscheinlich die Kohlefadenlampe sein.

Man kann die Lampen jedoch auch selbst herstellen, und das mit gar nicht mal viel Aufwand. So kann man beispielsweise alten Eisentonnen, Eimer oder Wannen aus Metall nehmen, sie umdrehen und eine Glühbirne darin anbringen. Man bohrt ein Loch in den Boden, durch welches die Verkabelung läuft und hängt das ganze Konstrukt an der Decke auf. Schon hat man eine Deckenlampe im Industrial Design. Allerdings sollte man hier auf jeden Fall immer die Statik beachten. Eine Eisenwanne ist nicht unbedingt die leichteste Lösung und sollte daher ausreichend sicher an der Decke befestigt werden, damit sie nicht herunterfallen kann.

Tische und Oberflächen

Auch Tische können teils einen sehr rustikalen Flair versprühen. Genau wie bei den Lampen benötigt es hier auch nicht viel Aufwand, um dieses Design zu kreieren. Die Geschichte selbst liefert reichlich beweise dafür. So war es zu Zeiten nach der industriellen Revolution und teils bis ins späte 20. Jahrhundert noch nicht gängig, Fabrikmobiliar einfach online zu bestellen. Auch eine Förderung seitens des Staates oder diverser Kreditinstitute war mehr als unwahrscheinlich.

In den meisten Fällen zimmerten Fabrikarbeiter ihre Tische und andere Möbel daher einfach selber. Oberste Priorität dabei war Funktionalität und Pragmatismus. Man sollte und wollte sich nicht zu lange mit der Gestaltung eines Tisches aufhalten und die Ergebnisse sprachen oftmals stark für diese Form der Effizienzorientierung. Keine Schnörkeleien, so gut wie keine Verzierung, massives, rustikales Holz und stabile Tischbeine. Aus diesem Grund passen Tische dieser Art heutzutage auch bestens in sehr schlicht eingerichtete und designte Wohnungen.

Wände und Decken

Einer der wichtigsten Aspekte, wenn man den Industrial Look einer Wohnung perfektionieren möchte, ist das Design der Wände. Damit ist gemeint, dass man die Wände möglichst so gestalten sollte, dass sie beispielsweise alten Fabrikgebäuden ähneln. Konkret heißt dies kurioserweise, meist einfach gar nichts zu unternehmen und die Wand so zu lassen, wie sie ist. Kahl und nackt, vielleicht aus Backstein oder anderen Ziegeln, gerne auch aus Beton, auf jeden Fall unverputzt. Auf diese Art und Weise verleiht man jeder Wohnung schon ganz automatisch ein sehr rustikales und robustes Design, selbst wenn noch gar keine Möbel stehen.

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