Italienische Küche: Überraschende Fakten

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Die italienische Küche ist vor allem hierzulande äußerst beliebt. Allerdings steckt die auch voller Überraschungen – die 15 überraschendsten Fakten über die italienische Küche!


1. Jede Menge Nudeln


Obwohl viele lediglich auf die Klassiker wie Spaghetti oder Makkaroni setzen, gibt es in der italienischen Küche doch tatsächlich mehr als 400 unterschiedliche Nudelsorten!


2. Warum Spaghetti Bolognese?


Den meisten ist gar nicht bekannt, warum Spaghetti Bolognese eigentlich so heißt. Zurückzuführen ist der Name auf die Stadt Bologna in Norditalien. Darüber hinaus gibt es die beliebte Soße noch gar nicht so lange – erst seit etwa dem 19. Jahrhundert.


3. Was bedeutet Al dente?


Übersetzt man diese bekannte Formulierung, die man oft beim Kochen von Pasta hört, erhält man „für die Zähne“. Das bedeutet, dass die Pasta ruhig noch etwas bissfest und nicht zu weichgekocht sein soll.


4. Viele Olivenanbaugebiete


Ganze 16 Olivenanbaugebiete gibt es in Italien, wobei die meisten mit Sicherheit die Toskana, Sardinien und Sizilien kennen werden.


5. Wer hat denn nun die Nudel erfunden?


Die Frage, wer die Nudel erfunden hat, bleibt bis heute umstritten. Während die Chinesen der Meinung sind, sie seien die Erfinder der beliebten Teigwaren, verneinen das die Italiener natürlich. Vermutet wird, dass Marco Polo die Nudeln nach Italien gebracht und entsprechend angepasst hätte. Ob das wirklich stimmt, ist allerdings unklar.


7. Kein Olivenöl ins Nudelwasser!


Hierbei handelt es sich um einen Mythos, dem kein einziger Italiener Glauben schenkt. Besser ist es, ein wenig restliches Nudelwasser aufzuheben und in einer Schüssel mit der Pasta zu vermengen, sodass diese nicht verklebt.


8. Woher kommt Pesto Verde?


Wer gerne italienische Spezialitäten kauft, kennt mit Sicherheit auch das Pesto Verde – das berühmteste Pesto. Pesto Verde findet seinen Ursprung in der Region Trofie oder Trenette und wird wohl seit 1863 hergestellt.


9. Italien ist nicht nur Pizza und Pasta


Auch wenn viele Menschen erstmal an Pizza und Pasta denken, gibt es vor allem in einigen Regionen Italiens Gerichte, die weit darüber hinausgehen. Nicht umsonst ist die Cucina Italiana auch immaterielles Kulturgut der UNESCO.


10. Starker Einfluss


Die italienische Küche übt einen enormen Einfluss auf das allgemeine Essverhalten aus und ist darüber hinaus recht fleischarm und dafür fisch-, obst- und gemüsereich.


11. Das Abendessen als wichtigste Mahlzeit


In Italien ist nicht das Mittagessen, sondern das Abendessen die Hauptmahlzeit. Dabei wird zuerst eine Vorspeise, die sogenannte Antipasto, gegessen. Dann folgen zwei Hauptgänge und schließlich ein Dessert.


12. Die beliebtesten italienischen Weine

Die beliebtesten und bekanntesten italienischen Weine sind der Chianti und der Barolo.


13. Italien als Weinproduzent

Aus Italien stammen nicht nur beliebte Weine – Italien ist darüber hinaus der wichtigste Weinproduzent in Europa. Insgesamt gibt es 20 Regionen in Italien, von denen jede über eine eigene Rebfläche verfügt.


14. Eis kommt nicht aus Italien!

Eis ist äußerst beliebt und viele gehen davon aus, dass die beliebte Nachspeise aus Italien stammt. Das ist allerdings nicht der Fall. Was bei den Nudeln unklar ist, ist hier klar: Eis kommt ursprünglich aus China.


15. Familienrezepte enorm wichtig

In Italien setzt man hauptsächlich auf Familienrezepte – Rezepte von professionellen Köchen findet man hier so gut wie gar nicht. Das Besondere dabei ist, dass die Rezepte mit sehr wenigen Zutaten auskommen.

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