Ölheizung ersetzen: Ein Überblick zu Möglichkeiten und Kosten

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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In den Zeiten der steigenden Energiepreise denken viele Verbraucher darüber nach, ihre vorhandene Heizung zu modernisieren. 

Um eine alte Ölheizung gegen ein neues Exemplar auszutauschen, ist grundsätzlich mit Kosten zwischen 8.000 und 10.000 Euro in einem Einfamilienhaus zu rechnen. Vergleichsweise preiswert zeigt sich jedoch auch der Austausch gegen eine neue Gasheizung, mit welcher dann zum Beispiel klimaneutrales Ökogas genutzt werden kann. Wird sich für eine neue Heizung entschieden, die mit regenerativen Brennstoffen betrieben wird, können in vielen Fällen außerdem attraktive Förderungen in Anspruch genommen werden. 

Oft ist ein Austausch sogar bei Ölheizungen sinnvoll, die noch weniger als 20 Jahre alt sind. Weitere Informationen zu den grundsätzlichen Möglichkeiten liefert der folgende Artikel. 

Austausch gegen neue Ölheizung

In der Regel zeigt es sich am günstigsten, eine alte Ölheizung gegen ein modernes Modell auszutauschen. Sollte auch in Zukunft Heizöl als Brennstoff genutzt werden, liegen die Kosten der Modernisierung bei rund 5.000 Euro – dies entspricht dem Preis für einen neuen Heizkessel für ein Haus mit einer Wohnfläche von circa 120 Quadratmetern. Die Gesamtkosten inklusive des Einbaus der neuen Ölheizung belaufen sich dann auf rund 8.000 bis 10.000 Euro. Erlaubt ist dies jedoch nur noch bis zum Ende des Jahres 2025 – Verbraucher sollten sich dazu auch hier informieren.

Die genannten Kosten sind allerdings nur realistisch, wenn im Zuge des Heizungs Austausches keine Erneuerung von Heizkörpern und Leitungen nötig werden. Zu bedenken ist jedoch auch, dass Ölheizungen generell eine höhere Störanfälligkeit im Vergleich zu Gasbrennwertheizungen aufweisen und auch die Brennstoff-Lieferung stets mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. 

Austausch gegen neue Gasheizung

Neben der Anschaffung einer neuen Ölheizung, besteht auch die Möglichkeit, auf Gas umzurüsten. Dadurch kann von einigen Vorteilen profitiert werden. Beispielsweise zeichnen sich Gasheizungen durch eine ausgereifte Technik, hohe Wirkungsgerade und eine sehr gute Energieeffizienz aus – so lässt sich im Alltag äußerst viel Energie einsparen. Nicht zu vernachlässigen ist außerdem, dass sich Gasheizungen als sehr kompakt und platzsparend zeigen. Eine Kombination mit Solarthermie und Warmwasserbereitung ist problemlos möglich. Es besteht zu jeder Zeit eine Versorgungssicherheit. 

Besonders in den aktuellen Zeiten ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen, dass der Betrieb der Gasheizung auch mit klimaneutralem Ökogas möglich ist. Die neue Gasheizung muss außerdem nicht zwangsläufig gekauft werden. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, diese gegen eine monatliche Gebühr zu mieten – so entstehen kein Kostenrisiko oder hohe Investitionskosten. 

Für ein Einfamilienhaus betragen die Kosten für den Kauf einer Gasheizung alternativ rund 10.000 Euro. Die Kosten können sich jedoch auch ein wenig höher zeigen, wenn ebenfalls die Entsorgung des alten Öltanks und der neue Gasanschluss berechnet werden. 

Die Umrüstungskosten lassen sich jedoch erheblich reduzieren, wenn attraktive staatliche Förderungen für erneuerbare Energien in Anspruch genommen werden. Wird sich beispielsweise für eine Gas-Hybridheizung mit Solarthermieanlage entschieden, wird die Modernisierung durch den Staat mit ganzen 40 Prozent der Gesamtinvestitionskosten gefördert. 

Wird von einer Öl- auf eine Gasheizung gewechselt, kommt jedoch besonders zwei Kostenfaktoren eine große Bedeutung zu. Diese bestehen in der Gasheizung selbst sowie auch dem entsprechenden Gasanschluss. Einen Gasanschluss einzurichten, zeigt sich im Grunde recht simpel und daher auch verhältnismäßig günstig. Sollten sich vor Ort die Gegebenheiten für diesen allerdings als ungünstig zeigen, könnten die Kosten auch maßgeblich steigen. Im Durchschnitt betragen die Kosten für die Einrichtung des Gasanschlusses zwischen 1.500 und 2.500 Euro. 

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