Sind E-Zigaretten wirklich nur ein Trend?

Im Jahr 2001 brachten der chinesische Pharmakologe Hon Lik und sein Unternehmen Golden Dragon Holdings die ersten E-Zigaretten auf den Markt. Man bot sie damals als Entwöhnungshilfe für Raucher und Zigarettenersatz an. Vier Jahre später weitete man sein Angebot auch auf den Weltmarkt aus, wieder zwei Jahre später meldete man das erste internationale Patent an.

Heutzutage liegt der Umsatz von E-Zigaretten und Liquids allein in Deutschland bei ca. 400 Millionen Euro. Aufgrund der schier unüberblickbaren Vielfalt an Geschmacksrichtungen, die die Liquids haben können, hat sich mittlerweile allerdings auch der Trend eingestellt, dass viele Menschen ihre Liquids zuhause selber mischen. Dafür wird nicht viel benötigt, normalerweise besteht ein Liquid aus nichts weiter als Basis und Aroma. Optional können selber gemischten Liquids aber beispielsweise auch Nikotin Shots von Terpy beigemischt werden. Auf diese Art kann man in den E-Zigaretten einen optimalen Ersatz für den herkömmlichen Tabakkonsum finden.

Sind E-Zigaretten mehr als nur ein Trend?

Schon längst gilt das Dampfen als weitaus mehr, als nur eine Alternative zum Tabakrauchen. So gibt es beispielsweise – im deutlichen Gegensatz zu Tabak – noch keine erwiesenen Belege dafür, dass E-Zigaretten irgendwelche negativen Langzeitfolgen nach sich ziehen können. Allein deshalb bieten sie für viele Raucher, die aufhören wollen, eine optimale Lösung zur Entwöhnung vom Tabak. Allein deshalb kann schon gesagt werden, dass E-Zigaretten mehr als nur ein Trend sind.

Doch auch in der allgemeinen Mitte der Gesellschaft, wo das Rauchen in den letzten Jahren auch ganz ohne Liquids stark zurückgegangen ist, greifen einige Menschen heutzutage gerne zu E-Zigaretten. Dies trifft häufig auch zu, wenn diejenigen Dampfer vorher gar keine Raucher waren. Viele Menschen haben daran häufig einen solchen Gefallen gefunden, dass sie bis heute gar nicht mehr mit dem Dampfen aufgehört haben.

Ein weiterer Aspekt, der in starkem Maße dafürspricht, dass das Dampfen schon längst kein Trend mehr ist, ist die wirtschaftliche Akzeptanz und Förderung in diesem Bereich. Während E-Zigaretten in ihrer Anfangszeit hierzulande noch mehr oder weniger belächelt wurden, ging man weitestgehend davon aus, dass sie sich niemals als weitgehend akzeptierte Alternative zu herkömmlichen Zigaretten durchsetzen würde.

Heutzutage jedoch hat sich dieses Bild um 180 Grad gewendet. Viele Unternehmen, die entweder vorher in der Tabakindustrie tätig waren oder es auch jetzt noch sind, bieten mittlerweile eine große Vielzahl an verschiedenen E-Zigaretten und Liquids an. Auch werden häufig diverse Innovationen gefördert und neue Geschäftsmodelle ausprobiert. Der Mut zum Risiko ist in dieser Hinsicht deutlich gewachsen. Und obgleich die E-Zigaretten-Industrie sich teils immer noch mit Vorurteilen konfrontiert sieht, sind diese doch mittlerweile fast verschwindend unbedeutend. Schließlich steigt das allgemeine Interesse am Dampfen enorm und stößt auf eine deutlich zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz.

Mittlerweile hat der Kosmos des Dampfens auch die Kinoleinwand erobert. So wurde im Jahr 2016 beispielsweise der Dokumentarfilm “A Billion Lives” veröffentlicht. In diesem wird neben einem starken Fokus auf die Schädlichkeit des Tabakkonsums auch das Thema behandelt, inwiefern E-Zigaretten einen empfehlenswerten Ersatz zu herkömmlichen Zigaretten darstellen. Unter anderem deshalb konnte die Dokumentation auch zahlreiche Preise auf diversen Filmfesten gewinnen.

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