So klappt es mit der Trockenbauwand

Foto: © artursfoto/adobe.com

Bei einer Trockenbauwand handelt es sich um eine überaus simple und vor allem schnelle Alternative, um zwei kleinere Zimmer aus einem großen Raum zu machen. Realisiert werden kann die Wand dabei durch verschiedene Platten und einer Konstruktion aus Aluminium. 

Allerdings sollte im Vorfeld eine genaue Planung aufgestellt werden, um Fehler im Zuge des Trockenbaus zu vermeiden. Wie vorgegangen werden muss, um in kurzer Zeit eine professionell aufgestellte Trockenbauwand zu schaffen, erklärt der folgende Beitrag. 

Die Planung 

Im Rahmen der Planung muss zunächst überlegt werden, wo die Wand platziert werden soll, welche Flexibilität die Platte aufweisen muss und ob dabei Verstärkungen nötig werden. Davon abhängig ist dann der ungefähre Materialbedarf zu bestimmen. Die Auswahl der Platten richtet sich vor allem danach, welcher Raum von der neuen Wand geteilt werden soll – beispielsweise sind in feuchten Räumen wasserabweisende Platten zu verwenden. 

Sinnvoll ist es, für die Unterkonstruktion stets mehr CW- als UW-Profile einzuplanen. Eine gute Idee für die Planungsphase stellt auch stets eine maßstabsgetreue Skizze dar. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, sämtliche Trockenbauelemente, die für das Vorhaben benötigt werden, von dem gleichen Hersteller zu beziehen, da die einzelnen Komponenten dann ideal aufeinander abgestimmt sind. 

Die Unterkonstruktion

Sobald alle benötigten Materialien vorhanden sind, ist die Unterkonstruktion an der Reihe. Zunächst sollte ihr Verlauf an der Decke und dem Fußboden markiert werden. Mit einer Schnur funktioniert diese Markierung besonders gut. Im nächsten Schritt muss die exakte Profillänge sorgfältig ausgemessen und entsprechend zurechtgeschnitten werden. Dazu kann entweder eine Blechschere oder eine Flex genutzt werden. 

Für die Fixierung verfügen die Profile über ein praktisches selbstklebendes Dichtungsband. Mithilfe von Schrauben und Dübeln werden diese dann in vorgebohrten Löchern an Decke und Boden befestigt. 

Bei der Verankerung muss dabei stets mit den UW-Profilen begonnen werden, danach folgt die Aufstellung und die Verschraubung der senkrechten CW-Profile. Der Abstand zwischen den Elementen richtet sich nach den Maßen der Platten, die verwendet werden. Falls eine Tür eingeplant wird, ist ebenfalls das Einschieben eines Türsturzprofils nötig. Dafür werden mehrere CW-Profile benötigt, um die entsprechende Stabilität zu gewährleisten. 

Das Beplanken

Sobald die Unterkonstruktion aufgebaut und sämtliche Profile sicher miteinander verbaut sind, geht es an die Anbringung der Platten. Unabhängig davon, welches Material die Platten aufweisen, gestaltet sich die Vorgehensweise stets gleich. 

Die Platten werden mit den Metallständern fugenversetzt verschraubt. Falls die neue Wand mit Stromanschlüssen ausgestattet werden soll, ist es sinnvoll, die entsprechenden Kabel erst in dem Wandzwischenraum zu verlegen, bevor das Verschließen der gegenüberliegenden Seite mit den Platten folgt. Für zukünftige Steckdosen müssen entsprechende Aussparungen gelassen werden. 

Das Verputzen

Sind die Platten mit der Unterkonstruktion verschraubt wurden, gilt es noch, die Oberfläche zu verankern und zu verschönern. Allerdings hängt dieser Schritt von dem gewählten Material ab. Werden beispielsweise Zementbauplatten verwendet, sind diese zu verkleben. Außerdem ist bei diesen ein Verputzen nötig, bevor eine Tapete oder ein Farbanstrich aufgebracht werden kann.  

Im Gegensatz dazu ist bei Gipsbauplatten keine Verklebung nötig. Diese werden lediglich verspachtelt. Nach dem Trocknen der Spachtelmasse wird Schleifpapier für die Glättung der Oberfläche genutzt. Danach können Dekorputz, Tapete oder Farbe angebracht werden. 

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