So setzt man seine eigene Webseite auf

Viele Menschen möchten eine eigene Website erstellen, wissen aber gar nicht, wo sie eigentlich beginnen sollen. Dabei ist es heute wesentlich einfacher als noch vor ein paar Jahren, eine Webseite zu erstellen.

Diejenigen, die problemlos mit Microsoft Word umgehen und ihr Instagram- oder Facebook-Konto bedienen können, haben gute Chancen, auch ihre eigene Internetpräsenz ins Leben zu rufen. Dafür braucht es heute keinen professionellen Webdesigner oder Programmierer mehr.

Die wirkliche Herausforderung besteht darin, sich im ersten Schritt einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten zu verschaffen. Der folgende Beitrag zeigt, welche Lösungen es gibt, um den eigenen Online-Auftritt zu realisieren.

Homepage-Baukasten

Die einfachste Variante besteht in der Nutzung eines sogenannten Homepage-Baukastens. Dabei handelt es sich um eine Art All-Inclusive-Angebot, welches Kundenservice, Domain, Hosting, Editor und Design umfasst. Anspruchsvollere technische Aufgaben werden durch den Anbieter übernommen.

Diese Art der Webseitenerstellung ist nicht zwingend nur für Anfänger oder kleine Unternehmen in dem Bereich geeignet. Ob der Homepage-Baukasten die richtige Lösung ist, hängt immer von dem jeweiligen Projekt ab. Oft wird eine kostenfreie Einstiegs-Version angeboten, mit der das System getestet werden kann. Die Preise liegen monatlich im Durchschnitt zwischen fünf und zehn Euro.

Die Homepage-Baukästen sind in der Regel sehr einfach zu bedienen. Zusätzliche Software ist nicht nötig, wodurch auch ohne technische Kenntnisse ein guter Start möglich ist. Allerdings ist es nicht immer möglich, zusätzliche Funktionen nachträglich zu etablieren. Generell ist diese Lösung eher unflexibel, da ein skalierbares Webhosting, welches auf neue Anforderungen angepasst werden kann, nicht möglich ist.

Content Management System

Ein wenig komplexer ist die Erstellung der eigenen Webseite durch ein Content Management System. Im Grunde funktionieren diese ähnlich wie der Homepage-Baukasten, allerdings fällt die Bedienung komplizierter aus. Zu den beliebtesten CMS zählen Typo3, Drupal, Joomla! und WordPress, wobei das letztere am weitesten verbreitet ist, da die Bedienung besonders nutzerfreundlich gestaltet ist.

Support, Installation, E-Mail, Domain und Hosting sind von dem zur Verfügung stehenden Budget und den vorhandenen Kenntnissen abhängig. Eine Seite kann für relativ geringe Kosten erstellt werden, wenn viele Aufgaben in Eigenregie ausgeführt werden.

Das Hosting kann bei den Content Management Systemen frei gewählt werden und durch den Anbieter gibt es kaum technische Einschränkungen. Durch Plug-Ins kann die Webseite stets erweitert werden und auch mehrsprachige Webseiten sind möglich.

Allerdings ist der Support oft nicht umfassend und die Bedienung komplizierter als die der Baukasten-Systeme.

Individuell programmierte Webseite

Die Königsdisziplin bilden die selbst programmierten Webseiten. Hier muss lediglich der Text-Editor geöffnet werden und schon kann es losgehen. Für Anfänger ist diese Lösung kaum geeignet, da der Aufwand sehr groß ist, viel Fachwissen benötigt wird und ohne langen Atem nichts geht.

Welche Kosten fällig werden, kann pauschal nicht beantwortet werden, da diese abhängig von dem individuellen Projekt sind. Wird ein professioneller Webdesigner mit der Programmierung beauftragt, können die Kosten allerdings recht hoch ausfallen.

Natürlich bieten individuell programmierte Webseiten den Vorteil, dass die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt sind. Auch das Hosting kann, abhängig von dem jeweiligen Projekt, durchaus günstig ausfallen. Durch den Anbieter gibt es keinerlei technische Einschränkungen. Einen Kunden-Support gibt es dabei allerdings nicht. Auch fällt die Lernkurve sehr flach aus und die Kosten können im Vorfeld kaum eingeschätzt werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Beliebte Beiträge

CBD: Ist der Hype berechtigt?

Seit einiger Zeit sehen Verbraucher das symbolische Blatt der Hanfpflanze immer öfter. In früheren Zeiten war es eher in zwielichtigen Headshops zu...