Warum schmeckt Rotwein im Winter besser?

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Durch seine Frische wird der Weißwein typischerweise mit dem Sommer assoziiert. Mit der kalten und dunklen Jahreszeit steht dagegen der schwerere Rotwein in Verbindung. 

Tatsächlich berichten viele Weinliebhaber davon, dass ihnen im Winter der Rotwein wesentlich besser schmeckt als im Sommer. Doch wie kommt das? Der folgende Artikel versucht, eine Antwort auf diese Frage zu finden. 

Diejenigen, die noch auf der Suche nach dem passenden Wein – egal, ob im Winter oder im Sommer – sind, werden mithilfe fein zusammengestellter, hochwertiger Weinpakete mit Sicherheit schnell fündig. 

Der Weißwein – Ein echtes Sommergetränk

Charakteristisch für den Weißwein ist seine Frische, die ihn zum idealen Sommergetränk macht. Er passt hervorragend zu leichten Gerichten, wie Huhn, Fisch, Muscheln, Risotto, Pasta oder Gemüse. 

Dagegen steht der Rotwein eher für ein wärmendes Gefühl, nach dem sich die Menschen im Winter sehnen. Er stellt den idealen Begleiter zu Wild, Wildgeflügel und anderen kernigen Speisen dar. 

Dennoch ist es durchaus möglich, ein wenig herumzuexperimentieren und gegen die klassischen Kombinationen zu verstoßen. Allerdings sollten diese Experimente, die unter wahren Weinexperten in vielen Fällen tatsächlich als Tabubruch gewertet werden könnten, niemals nur Selbstzweck sein. 

Der Wein für den Winter: Rotwein

Doch wieso genau wird nun der Rotwein vorrangig mit den Wintermonaten assoziiert? Und warum soll auch der Geschmack des Rotweins im Winter wesentlich besser als an einem warmen Sommertag wahrgenommen werden? 

Generell strahlt der Rotwein durch seine nahezu violette, tiefrote Farbe für die meisten Menschen eine gewisse Mystik aus. Doch auch mit Gemütlichkeit wird ein gutes Glas Rotwein oft verbunden. In der kalten Jahreszeit wünschen sich die Menschen genau das – daher erfreut sich der Rotwein im Winter einer besonders großen Beliebtheit. 

Bei dem Gedanken an Rotwein kommen außerdem schnell Attribute, wie deftig, schwer und kräftig in den Kopf. Durch diese lassen sich auch die Speisen hervorragend beschreiben, die traditionellerweise mit guten Rotweinen kombiniert werden. Ob herzhafte Aufläufe, deftige Eintöpfe oder dunkle Saucen – zu diesen möchten die meisten Weintrinker einen leckeren Rotwein genießen. Allerdings kommen diese Speisen im Sommer kaum auf den Tisch. Leichte Speisen, wie Gemüsegerichte, Fisch und Salate profitieren nun mal in hohem Maße von einem frischen und fruchtigen Weißwein. 

Der Geschmack des Rotweins fällt in der Regel vollmundig, intensiv und schwer aus. Aus diesem Grund wird dem Wein auch eine wärmende Wirkung nachgesagt – an kalten Wintertagen besteht in dieser natürlich ein willkommener Nebeneffekt. 

Daneben wirken Rotweine häufig beruhigend und machen ein wenig müde – vor dem Schlafengehen eignen sich diese somit an ungemütlichen Winterabenden ideal, um danach sanft in einen wohltuenden Schlaf zu gleiten. Schneeflocken vor dem Fenster, ein prasselnder Kamin und ein gutes Glas Rotwein – ein wahres Wintermärchen!

Gleicher Geschmack – doch andere Wirkung

Diese Ausführungen zeigen, dass sich grundsätzlich natürlich nichts am Geschmack des Rotweins ändert. Allerdings werden durch den roten Wein ganz bestimmte Assoziationen ausgelöst, die den Winter symbolisieren. Das ist der vorrangige Grund, weshalb die Menschen im Sommer intuitiv eher zu einem leichten Weißwein greifen. 

Außerdem wird der Wein generell gerne zum Essen getrunken. Versierte Weinkenner wissen ganz genau, welche Gerichte durch welchen Wein harmonisch abgerundet werden. So passen die Weißweine einfach wesentlich besser zu frischen Sommergerichten als herbe und schwere Rotweine. 

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