Was heißt eigentlich gesund und fit?

Fit und gesund sein– dieses Ziel verfolgen wohl die meisten Menschen. Doch dieses Mantra in den Alltag zu integrieren, ist für viele eine große Herausforderung. Schließlich sitzt der Schweinehund abends nur allzu gerne schon auf der Couch und die süßen und fettigen Verlockungen lauern an jeder Ecke.

Ein Blick auf den BMI Rechner jagt vielen Menschen einen Schreck ein und macht klar, dass es an der Zeit ist, etwas an der Ernährung und den sportlichen Ambitionen zu ändern. Doch worauf kommt es dabei besonders an?

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung

Dass eine ausgewogene und gesunde Ernährung von großer Wichtigkeit ist, hört man nahezu überall. Was das allerdings konkret bedeutet, ist vielen Menschen gar nicht bewusst. Klar ist allerdings, dass eine gute Gesundheit nicht ohne die entsprechende Ernährung erreicht werden kann.

Die Ernährungsweise kann dann als gesund beschrieben werden, wenn dem Organismus die notwendigen Ballaststoffe, Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine in ausreichenden Mengen zur Verfügung gestellt werden. Die Ernährung sollte also die Stoffe enthalten, die der Körper nicht selbst produzieren kann, wie beispielsweise essentielle Aminosäuren und Fettsäuren.

Nicht verwechselt werden sollte eine gesunde Ernährung mit einer Diät. Denn das Ziel, das mit einer gesunden Ernährungsweise verfolgt wird, ist nicht zwangsläufig Übergewicht zu reduzieren. Dennoch unterstützt die Ernährung die sportlichen Erfolge und damit einen fitten Lebensstil ungemein.

Menschen, die sich regelmäßig sportlichen betätigen, sollten vor allem darauf achten, in ihre Ernährung ausreichend Protein und komplexe Kohlenhydrate zu integrieren. Tolle Proteinquellen sind beispielsweise mageres Fleisch, Magerquark oder Eier. Zu den komplexen Kohlenhydraten zählen vorrangig Vollkornprodukte, wie Vollkornpasta oder Vollkornbrot.

Fit durch das passende Training

Die Ernährung alleine macht allerdings noch nicht fit. Diejenigen, die ambitioniertere sportliche Ziele verfolgen, sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Ernährung rund 80 Prozent des eigentlichen Trainingserfolgs ausmacht. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass auch das beste und anstrengendste Trainings nicht den gewünschten Erfolg bringen wird, wenn die Ernährung nicht entsprechend angepasst wird.

Was das Training selbst betrifft ist es am empfehlenswertesten, auf eine ausgewogene Kombination von Kraft- und Ausdauertraining zu setzen. Vorzug sollte dabei jedoch immer das Krafttraining erhalten. Denn durch das Krafttraining mit Gewichten baut der Körper wichtige Muskulatur auf. Durch diese wird die Silhouette zum einen geformt und zum anderen der Körper gestrafft.

Die aufgebaute Muskulatur kann allerdings noch mehr. Desto mehr Muskelmasse ein Mensch besitzt, desto mehr Energie verbraucht er am Tag – auch, wenn er gerade nicht explizit trainiert. Dies sorgt wiederum dafür, dass mehr Kalorien verbrannt und im besten Fall Fett abgebaut wird.

Ausdauertraining sollte als Ergänzung ausgeführt werden, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Nicht unterschätzt werden darf die Wichtigkeit der Regeneration – die Muskeln werden nämlich nicht während des Trainings aufgebaut, sondern in den Ruhephasen danach. Eine der wichtigsten Regenerationsphasen ist hierbei der nächtliche Schlaf.

Diese Ausführungen zeigen, dass die Ernährung und das Training Hand in Hand gehen, wenn es darum geht, fit und gesund zu werden. Die richtige Ernährung ist dabei die Basis, durch das Training können die Erfolge und die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit noch weiter verstärkt werden.

 

 

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