Deswegen sind Barfußschuhe so gesund

„Der Fuß ist ein Kunstwerk aus 26 Knochen, 19 Muskeln und 107 Bändern. Ein Kunstwerk braucht einen Rahmen, keinen Käfig.“ Das hat Leonardo da Vinci gesagt. Seit Jahrhunderten werden diese menschlichen Kunstwerke in festes Schuhwerk gesteckt. Bei konventionellem Schuhwerk müssen sich die Füße einer vorgegebenen Form anpassen. Die naturgegebene Muskulatur des Fußes kann nicht zum Einsatz kommen.

Der Barfußschuh? Ein Widerspruch in sich?

Manch einer mag denken: Ein Barfußschuh, das ist und bleibt doch trotzdem ein Schuh. Das stimmt auf den ersten Blick! Die minimalistische Konstruktion und Beschaffenheit von Barfußschuhen bietet seinem Träger Schutz vor äußeren Verletzungen. Darüber hinaus erfordern zahlreiche Alltagssituationen das Tragen von Schuhen.

Barfußlaufen – natürliche Form der Fortbewegung

Das Barfußlaufen gehört auch heute noch in vielen Ländern zur Normalität. Gesundheitsprobleme mit Knien, Hüften und Rücken, die in den Industrienationen zu den Volkskrankheiten gehören, sind in diesen Ländern meist unbekannt. Auch unsere Vorfahren legten sehr große Strecken zurück. Ihre Füße waren dabei lediglich mit Fell- oder Lederstücken bekleidet.

Was genau macht einen Barfußschuh aus?

Barfußschuhe kommen ohne jegliche Dämpfung und Stützelemente aus. Ihre Sohlen sind dünn und flexibel und passen sich der Form des Fußes eins zu eins an. Die Zehen können dank größerer Bewegungsfreiheit ihre elementaren Bewegungen besser und komfortabler ausführen, was zu einem natürlichen Bewegungsablauf führt. Füße, Beine und Unterkörper müssen mehr arbeiten und werden mit jedem Schritt trainiert. Das hat Einfluss auf die Koordination des menschlichen Körpers und des gesamten Bewegungsapparates. Auch die Durchblutung des Körpers sowie Muskeln, Sehnen und Gelenke werden durch den gesünderen Laufstil positiv beeinflusst.

Barfußschuhe bieten Erholung für den ganzen Körper

Wer Barfußschuhe kauft bietet seinen Füßen pure Erholung, den ganzen Bewegungsapparat sowie für zahlreiche wichtige Funktionen des Körpers. Mit Barfußschuhen wird die Fußmuskulatur mit jedem Schritt trainiert und gekräftigt. Dadurch wird der Fuß insgesamt stabiler und erhält eine größere Beweglichkeit. Auch die Sinne werden geschärft: Die Fußsohlen verfügen über eine Vielzahl von wichtigen Nervenzellen. Sie geben wichtige Informationen über Temperatur und Beschaffenheit des Bodens an das Gehirn weiter. Für den Gleichgewichtssinn und für eine gute Statik des Körpers sind diese Informationen von großer Bedeutung.

Fazit

Viele Ärzte und Physiotherapeuten raten dazu, häufiger auf festes Schuhwerk zu verzichten und – wenn es die Situation erlaubt – Barfuß zu laufen. Durch Stärkung der Fußmuskulatur wird dabei die Gefahr von Fehlstellungen entscheidend verringert. Sind Probleme wie Fersensporn, Spreiz-, Knick- oder Senkfuß oder Hallux Valgus bereits vorhanden, verschafft das Barfußlaufen zumeist schnell Linderung der Beschwerden. Das Tragen von Barfußschuhen ist aufgrund seiner minimalistischen Konstruktion dem Laufen ohne Schuhe sehr ähnlich. Die Füße sind nicht eingeengt, aber dennoch ausreichend vor Umwelteinflüssen und scharfkantigen Gegenständen geschützt. Die Körperhaltung bessert sich mit dem Tragen von Barfußschuhen deutlich, der direkte Kontakt mit dem Boden sorgt für neue und ungewohnte Sinneseindrücke, die durch dicke Schuhsohlen nicht wahrnehmbar sind.

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