Fensterfolie anbringen: So klappt‘s ohne Probleme

Foto: © Von Петр Смагин @adobe.com

Von modernen Fensterfolien gehen heutzutage zahlreiche Vorteile aus. Beispielsweise sind die Folien in der Lage, die Energieeffizienz in den Räumlichkeiten zu optimieren und dabei gleichzeitig als ästhetische Fensterdekoration zu fungieren. 

Daneben sorgt eine Sichtschutzfolie für Fenster dafür, dass die Privatsphäre maßgeblich erhöht wird und keine unerwünschten Blicke durch das Fenster von außen geworfen werden können. 

Dabei gestaltet sich das Anbringen von selbstklebenden Fensterfolien überaus einfach. Wie dabei vorzugehen ist, erklärt der folgende Artikel in Form einer praktischen Anleitung. 

Die Vorbereitung der Glasfläche

Bevor die Fensterfolie auf der jeweiligen Glasfläche angebracht wird, ist grundsätzlich sicherzustellen, dass sich die Umgebung so staubfrei wie möglich gestaltet. Daneben sollte das Folieren nicht an Tagen durchgeführt werden, an denen sehr heiße Temperaturen herrschen. Während der Arbeiten ist außerdem Durchzug zu vermeiden. 

Im ersten Schritt wird die Fläche, die mit der Fensterfolie beklebt werden soll, gründlich und sorgfältig gereinigt. Die Glasscheibe ist dabei in ihrem nassen Zustand mithilfe eines Glashobels zu bearbeiten. Dieses Werkzeug lässt sich mit einem Schaber für Ceranfelder vergleichen und sorgt dafür, dass ohne die Gefahr von Kratzern auch Schmutz entfernt wird, der mit dem bloßen Auge kaum sichtbar ist. 

Das Zuschneiden der Folie

Einige Anbieter von Glasfolien bieten im Rahmen ihres Kundenservices die Möglichkeit, die Fensterfolien direkt auf das benötigte Maß zuzuschneiden. Wird diese Leistung in Anspruch genommen, besteht keine Gefahr, dass Fehler im Rahmen des Zuschnitts passieren.

Falls die Fensterfolie dagegen in Eigenregie zugeschnitten wird, sind im Vorfeld die genauen Maße des Bereichs zu nehmen, auf dem die Folie angebracht wird und diese auf die Folie zu übertragen. Das Schneiden kann dann beispielsweise mit einem Cuttermesser erfolgen. 

Die Nassverklebung

Im Rahmen der Nassverklebung von Fensterfolien kommt es besonders darauf an, dass dabei eine ausreichende Menge an Flüssigkeit eingesetzt wird. Nur so wird der gewünschte Effekt erzielt, dass die Folie auf dem Glas „schwimmt“. 

Für die Flüssigkeit wird dabei idealerweise eine Mischung aus seifenähnlichem Montagekonzentrat und Leitungswasser genutzt. Das Anbringen der Fensterfolie gestaltet sich dann überaus leicht, da sie einfach an die gewünschte Stelle geschoben werden kann. Dazu ist sowohl die Klebeseite der Fensterfolie als auch die Glasfläche mit dem Gemisch großzügig einzusprühen. 

Das Trocknen der Ränder

Nachdem die Fensterfolie auf der Glasscheibe angebracht wurde, muss diese an ihren Rändern sorgfältig abgetrocknet werden. 

Auf diese Weise wird vermieden, dass die Adhäsionskräfte dafür sorgen, dass das Wasser wieder unter die Folie fließt. Dadurch würden schließlich neue Blasen entstehen, die kaum noch zu entfernen sind. 

Die abschließende Kontrolle

Nach rund 15 bis 20 Minuten sollte die Verklebung der Fensterfolie noch einmal überprüft werden. Falls Wasserblasen festzustellen sind, muss die Flüssigkeit mithilfe eines Rakels unter der Folie herausgedrückt werden. Dies stellt jedoch solange kein Problem dar, bis der Kleber vollständig getrocknet ist. 

Tipp: Vermeidung von Staub und Durchzug

Wie bereits erwähnt, kommt es bei dem Anbringen der Fensterfolie in hohem Maße auf eine möglichst staubfreie Umgebung an. Kurz vor der Montage sollte in dem Raum demnach nicht mehr gefegt oder anderweitige Arbeiten ausgeführt werden, die mit einer starken Staubaufwirbelung einhergehen. 

Daneben sollte ebenfalls kein Durchzug während der Montage der Fensterfolie herrschen, da sich diese sehr dünn und leicht gestaltet. Der Wind kann so besonders bei der Anbringung im Außenbereich für Probleme sorgen. 

Foto: © Von Петр Смагин @adobe.com

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