Holz beim Hausbau: Das kann das Naturmaterial

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Im Bereich des modernen Hausbaus stehen heute vor allem künstliche Materialien im Fokus. Der Baustoff Holz unterscheidet sich von diesem in hohem Maße.

Vollständig ohne das Naturmaterial kommen jedoch selbst die modernsten Häuser nicht aus. Der Grund dafür besteht in den vielfältigen positiven Eigenschaften des Holzes. Wird Holz beim Hausbau eingesetzt, erweisen sich für die Verarbeitung des Materials zum Beispiel die hochwertigen Holzbearbeitungsmaschinen bei kirchner24.de als überaus praktisch.

Doch über welche Vorteile verfügt das Naturmaterial und wo liegen seine Grenzen? Der folgende Artikel klärt auf.

Die Vorteile von Holz

Ob Zement, Planziegel für das Mauerwerk oder viele weitere künstliche Baustoffe – für ihre Herstellung wird unheimlich viel Energie benötigt. Bis diese Materialen für den Hausbau verwendet werden können, ist ein hoher Aufwand nötig.

Anders sieht dies jedoch beim Holz aus. Das Naturmaterial kann überaus einfach in einen verlässlichen Baustoff umgewandelt werden – es wird ein Baum gepflanzt, dieser wächst, wird gefällt, zersägt und getrocknet. Dieser Prozess lässt sich immer wieder reproduzieren. Natürlich benötigen Bäume, deren Holz beispielsweise für die Fertigung tragfähiger Balken verwendet werden soll, einige Jahre für ihr Wachstum, allerdings gestaltet sich die Zeit der Entstehung anderer Rohstoffe, wie beispielsweise Bims, wesentlich länger.

Zu den wichtigsten Bauhölzern zählen Nadelhölzer, wie Fichte oder Tanne. Diese weisen sehr gute bautechnische Eigenschaften auf und wachsen darüber hinaus überaus schnell. Zwar kritisieren einige Umweltschützer die Monokulturen der Nadelhölzer, jedoch gestalten sich diese nachhaltig – schließlich folgt jedem gefällten Baum ein neuer Setzling.

Dennoch überzeugt das Material Holz nicht nur durch seine Nachhaltigkeit. Auch die Isolierungsleistung der zellulären Holzstruktur ist hervorzuheben. Anders als bei anderen Baustoffen können bei Blockhäusern zum Beispiel bei einem entsprechend dicken Material ohne zusätzliche Maßnahmen die benötigten Dämmwerte nach der EnEV erreicht werden. Werden zusätzliche Dämmmaßnahmen ergriffen, können die Isolierungswerte noch wesentlich gesteigert werden.

Das Material Holz lässt sich mit einer Art Schwamm vergleichen, da es Feuchtigkeit aus der Luft absorbiert und diese ebenfalls wieder abgeben kann. So wird ein angenehmes und gesundes Raumklima in den Wohnräumen erzeugt. Da Holz auf vielfältige Arten vorgefertigt werden kann, lässt sich bei den Holzbauweisen außerdem viel Zeit einsparen. Die Errichtungszeit nimmt zum Teil weniger als eine Woche in Anspruch.

Darüber hinaus weist das Holz in seinem unbehandelten Zustand keinerlei Schadstoffe auf und eignet sich auch für Allergiker. Auch der Brandschutz gestaltet sich besonders bei Blockbauweisen sehr gut – anders als viele im ersten Moment annehmen würden. Große Holzflächen entflammen nur äußerst langsam und werden durch die Wärme nicht in ihrer Tragfähigkeit beeinträchtigt.

Trocknungszeiten müssen bei den Holzbauweisen ebenfalls nicht berücksichtigt werden. Im ersten Wohnjahr kann so auf ein übermäßiges Heizen mit gutem Gewissen verzichtet werden, außerdem besteht kein Risiko für Schimmelprobleme.

Welche Nachteile sind zu bedenken?

Natürlich existiert kein Baumaterial, welches ausschließlich Vorteile aufweist – da bildet auch das Naturmaterial Holz keine Ausnahme. Beispielsweise fällt der Schallschutz des Materials, wenn es lediglich als tragendes Element in der Leichtbauweise verwendet wird, recht gering aus. Jedoch gestaltet sich der Schallschutz bei einer massiven Blockbauweise bereits wesentlich besser.

Daneben handelt es sich bei Holz um einen lebenden Baustoff. Das bedeutet, dass das Material immer eine gewisse Eigendynamik aufweist. So kann durch das Holz durchaus eine gewisse Geräuschkulisse aus Knarren, Knistern und Knacken entstehen. Außerdem dehnt sich das Material im Vergleich zu anderen Baustoffen stark aus – daher müssen die Spaltmaße bei dem Verbauen großzügiger als bei anderen Materialien gewählt und Dehnungsfugen einkalkuliert werden.

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