Spannungskopfschmerzen: Wenn Stress zu Schmerz wird

Foto: © Von fizkes@adobe.com

Die weit verbreiteten Spannungskopfschmerzen zeigen sich in der Regel als chronische oder episodische Schmerzen. Oft sind sie mit Stress oder anderweitigen psychischen Belastungen verbunden. Nicht zu verwechseln sind die Spannungskopfschmerzen mit Migräne, jedoch leiden rund zehn Prozent der Betroffenen auch zusätzlich unter dieser Form der Kopfschmerzen.

Spannungskopfschmerzen lösen das Gefühl aus, dass ein Hut oder ein Band zu eng um den Kopf geschnallt ist. Häufig sind sie auf beiden Seiten wahrzunehmen und zeichnen sich durch einen einengenden oder drückenden Charakter aus.

Da in besonders vielen Fällen Stress als Auslöser der Spannungskopfschmerzen identifiziert werden kann, kann die Anwendung von stressreduzierenden CBD Produkten, die in großer Auswahl bei 321cbd gefunden werden können, helfen.

Die Symptome der Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen fühlen sich in der Regel – im Gegensatz zu Migräne – nicht pulsierend an. Selten sind die Schmerzen schon am Morgen wahrzunehmen, allerdings verstärken sie sich oft im Laufe des Tages bis zum Abend.

Einige Patienten leiden unter zusätzlichen Beschwerden, wie etwa Licht- und Lärmempfindlichkeit oder Übelkeit. Bei Spannungskopfschmerzen kommt es jedoch nicht zu einem Erbrechen, häufig wird allerdings ein Schwindelgefühl wahrgenommen.

In vielen Fällen werden die Spannungskopfschmerzen von Depression oder Angst begleitet. Auch in ihrer Schädelmuskulatur empfinden viele Betroffene Schmerzen. Die Beweglichkeit des Nackens wird durch die Spannungskopfschmerzen kaum beeinträchtigt.

Vorbeugung und Behandlung von Spannungskopfschmerzen

Das Ziel der Behandlung von Spannungskopfschmerzen durch einen Arzt besteht vor allem darin, dem Patienten Informationen über seinen Zustand zu liefern und das Vorliegen einer schwerwiegenden Erkrankung auszuschließen. Daneben soll eine Linderung der Beschwerden erreicht und neuen Episoden der unangenehmen Kopfschmerzen vorgebeugt werden.

Erwiesen ist heutzutage beispielsweise bereits, dass eine regelmäßige körperliche Aktivität verhindern kann, dass Spannungskopfschmerzen auftreten oder zumindest ihre Intensität abschwächt. Besonders das Wandern in der Natur ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, da dieses den Kopf zur Ruhe kommen lässt und gemeinsam mit weiteren Techniken zur Entspannung so gute Ergebnisse erzielen kann.

Um Stress- und Spannungskopfschmerzen zu lindern, ist außerdem ein ausreichender Schlaf von Bedeutung.

Schmerzstillende Medikamente bei Spannungskopfschmerzen

Handelt es sich um akute oder kurz anhaltende Episoden der Spannungskopfschmerzen, ist die Einnahme von schmerzstillenden Medikamenten zu empfehlen, wie etwa Ibuprofen oder Paracetamol.

Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass Kopfschmerzen ebenfalls durch einen übermäßigen Medikamentengebrauch hervorgerufen werden könnten. In diesem Fall handelt es sich um den medikamenteninduzierten Kopfschmerz. Daher ist die Einnahme der Medikamente nicht zu empfehlen, wenn chronische Spannungskopfschmerzen vorliegen. Daneben ist auch die Anwendung von sehr starken schmerzstillenden Medikamenten zu vermeiden, da durch diese eine Abhängigkeit hervorgerufen werden kann. Ein Medikament, das besonders erprobt gegen chronische Spannungskopfschmerzen hilft, ist Amitriptylin. In der Vergangenheit wurde dieses trizyklische antidepressive Medikament eingesetzt, um Depression zu behandeln.

Hilfreich zeigen sich darüber hinaus jedoch auch physikalische Maßnahmen, wie Entspannungstechniken, Wärme- und Kältepackungen oder Massagen. Außerdem soll das sogenannte Biofeedback dabei helfen, Spannungskopfschmerzen zu reduzieren. Bei diesem werden technische Geräte eingesetzt, um dem Patienten zu signalisieren, wann er sich im Zustand der Entspannung befindet. So kann das selbsttätige Entspannen im Laufe der Zeit erlernt werden. Daneben setzen einige Betroffene auch auf Akupunktur gegen Spannungskopfschmerzen, allerdings konnte ihre Wirksamkeit wissenschaftlich noch nicht belegt werden.

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