Wie wird man eigentlich Nichtraucher?

Viele Raucher spielen lange mit dem Gedanken, endlich das Rauchen aufzuhören. Allerdings ist es sehr schwer, dieses Vorhaben wirklich konsequent durchzuziehen. Studien zeigen, dass bereits 28 Prozent aller Raucher mindestens einmal erfolglos versucht haben, das Laster aus ihrem Leben zu verbannen. Oft werden die guten Vorsätze nämlich schnell wieder über Bord geworfen, wenn sich die ersten Entzugserscheinungen einstellen.

Die Raucherentwöhnung stellt demnach eine große Herausforderung dar. Dennoch gibt es einige unterstützende Tipps, die auf dem Weg, endlich Nichtraucher zu werden, eine große Hilfe darstellen. Welche das sind, zeigt der folgende Artikel.

Schnell Nichtraucher werden – Wie geht das?

Der eigene Wille stellt die wichtigste Voraussetzung dar, um den Zigaretten endgültig abzuschwören. Der Wunsch muss von dem Raucher selbst stammen. Die richtige innere Einstellung und feste Entschlossenheit sind somit unerlässlich. Nur so kann ausreichend Kraft geschöpft werden, um den Entzug erfolgreich zu meistern.

Der beste Zeitpunkt

Tage, an denen der Raucher unter seiner Sucht selbst leidet und sich vor den Zigaretten ekelt, sind perfekt dazu geeignet, um aufzuhören. Falls ein solcher Moment kommt, sollte die Gelegenheit spontan ausgenutzt werden, auch, wenn vorher gar kein Vorsatz dazu bestand und keine Zeit für eine ausgiebige Planung bleibt.

Weniger erfolgreich ist es allerdings, wenn die vollständige Übersättigung an Zigaretten mutwillig provoziert wird. In diesen Fällen ist die Rückfallquote wesentlich höher.

Ganz oder gar nicht

Den Zigarettenkonsum nur schrittweise zu reduzieren, ist keine gute Idee. Diese Taktik führt nur in den wenigsten Fällen zum Erfolg. Besser ist es, rigoros von einem auf dem anderen Tag die Zigaretten aus dem Leben zu verbannen.

Auch muss dafür keinesfalls bis Neujahr oder dem neuen Lebensjahr gewartet werden – um in ein Leben als Nichtraucher zu starten, ist jeder Tag bestens geeignet.

Informationen sammeln

Circa 4.500 unterschiedliche Schadstoffe stecken in nur einer Zigarette. Außerdem braucht der Körper bis zu 72 Stunden, um diese Giftstoffe wieder abzubauen. Für die Rauchentwöhnung ist es äußerst hilfreich, sich diese erschreckenden Zahlen und Fakten immer wieder vor Augen zu führen.

Das Gefühl der Befriedigung, das bei dem Rauchen entsteht, wird im Übrigen durch Dopamin ausgelöst. Es wird allerdings eine stetige Steigerung der Nikotindosis benötigt, um das gute Gefühl aufrechtzuerhalten. Mit diesem Wissen fällt es Rauchern leichter zu erkennen, wie unsinnig das Rauchen eigentlich ist.

Auf die Vorteile besinnen

Wird mit dem Rauchen aufgehört, können die ehemaligen Raucher schnell von einer Vielzahl an überzeugenden Vorteilen profitieren.

Beispielsweise besteht kein unangenehmer Geruch nach kaltem Rauch mehr und das Geld für die Zigaretten kann ab sofort gespart oder für schönere Dinge im Leben verwendet werden. Hilfreich ist es darüber hinaus auch, Rauchalternativen zu finden, die für Entspannung und wohltuende Ruhe sorgen.

Durchhalten des Entzugs

Der wichtigste Schritt ist gemacht, wenn die ersten zwei Wochen als Nichtraucher überstanden sind. Vielen Menschen hilft es während des Entzugs, wenn sie sich immer wieder erneut ins Gedächtnis rufen, dass die Entzugserscheinungen auch wieder vorbeigehen und nicht von Dauer sind – ganz im Gegenteil zu den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit, die mit der Beendigung des Rauchens einhergehen.

Bewährte Helfer während des Entzugs sind viel Bewegung, scharfes Essen und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Desto länger das Verlangen nach der Zigarette ignoriert wird, desto einfacher gelingt das Widerstehen.

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